Schiller – Leben

Schließen Sie die Augen, entspannen Sie sich und genießen Sie das Leben.
Willkommen im Leben.
Willkommen in der neuen Welt von Schiller!

Es ist schwer in die Wirklichkeit zurückzufinden. Noch schwerer ist es freilich, dass eben erlebte niederzuschreiben.
Die letzten Stunden (?) gehören zu den absoluten Höhepunkten meines Lebens. Das mag hochtrabend klingen, maßlos übertrieben, weit hergeholt. Dennoch bin ich gewillt es so darzustellen. Was sich in den vergangenen Momenten in mir und mit mir abgespielt hat läßt mich wissen, dass es Musik gibt die von einem anderen Stern scheint. Dabei jedoch höchst irdisch ist. Musik, die einem Menschen den Boden unter den Füßen wegzieht, ihn aber nicht fallen läßt. Die ihn stattdessen auffängt und treiben läßt, mit sich fort nimmt. Musik die einem schwebenden Ritt auf eine Woge der Vollkommenheit gleicht und einen Blick auf die Erhabenheit des Seins gewährt.

Ich habe Schillers „Leben“ gehört. Ich habe das Leben gefühlt. Ich habe das Leben gesehen.

Christopher von Deylen ist etwas gelungen, was ich ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten habe: Den überragenden Genuß der Weltreise zu toppen. Rythmische Grooves, begleitet von satten Bässen wechseln mühelos mit sphärischen Synthis. Ferne Klänge geben sich ein Stelldichein mit alltäglichem. Sensationell empfinde ich das Spiel mit den Dimensionen. Räumlicher Klang wird spontan von zweidimensionalem, geradezu platt wirkenden Sound abgelöst, nur um gleich wieder den Raum für den Geist zu öffnen. Mit diesem wahrhaft verblüffenden Trick gelingt es Christopher, den Zuhörer kurz vor dem völligen Abtauchen in die Tiefen seiner Seele wieder emporzureißen und in die „Wirklichkeit“ zurückzuholen. In einer Surround-Umgebung befindet man sich stets und ständig inmitten einem Klangmeer, erlebt Wellenberge und -täler, als sei man vollständig in eine neue Welt eingetaucht. ‚Lausche und erlebe‘, scheint die Devise zu sein. ‚Ich lasse nicht dich nicht allein. Ich nehme dich an die Hand um dich zu führen. Denn es gibt noch viel zu erleben.‘ Das mag vielleicht Christopher beabsichtigt haben. Vielleicht maße ich mir da an, ihm diese Gedanken in den Kopf zu legen, doch so erging es mir nunmal. Es gibt das ganze Album über immer und immer wieder neue Klangspiele, neue Welten die sich dem erstaunten Ohr des Zuhörers öffnen. Es wird nie langweilig. Stets war ich berauscht von der unglaublichen Fülle, ständig sehnte ich mich nach neuen Highlights und wurde nicht enttäuscht. Ein fortwährendes Auf und Ab auf allerhöchstem Niveau. Ein Hochgenuß. Dabei berauschte mich der Surroundklang immer wieder aufs neue – ein musikalisches Empfinden welches ich so noch nie erleben durfte.

Weitere Höhepunkte, die diese Bezeichnung auch verdienen, sind die Gäste auf dem Album. Und namhaft. Besser hätten sie nicht gewählt sein können und ich bin der festen Überzeugung, dass es eine Ehre für sie war, bei diesem Meisterwerk der Musik mitgewirkt zu haben. Sarah Brightman, mit ihrer engelsgleichen Stimme, Peter Heppner, der bereits „Dream of you“ der Weltreise beigesteuert hatte, Mila Mars „Liebe – die Singleauskopplung, Maya Saban – eine echte Überraschung, Kim Sanders, die mich bereits auf der Weltreise begeisterte, Alexander Veljanos, dessen einzigartige Stimme „Desire“ besonders unterstrich. Dazu die gesprochenen Worte von Franziska Pigulla und Jürgen Thorman, nicht so zahlreich wie auf der Weltreise, doch nicht minder bedeutsam.

Schlußendlich kann ich sagen: Es hat mir geholfen, dies jetzt niederzuschreiben. Trotz der späten Stunde. Ich hatte einfach das Bedürfnis, dich an diesem gigantischen Erlebnis teilhaben zu lassen. Wenn du dich der Musik völlig hingeben kannst, dann ist Schillers „Leben“ ein Muß für dich. Wenn Du nicht weißt, ob du Musik fühlen kannst, wahrhaft fühlen, dann tauch ein in das Leben. Und Du wirst erfahren, welche Macht Musik innewohnen kann.

Willkommen im Leben!
Willkommen in der neuen Welt von Schiller!

 

Schiller – Leben (CD) (13. Oktober 2003)

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1. Willkommen
2. Sommerregen
3. I’ve seen it all (mit Maya Saban)
4. Zukunft (aus dem Film „Gate to heaven“)
5. Liebe (mit Mila Mar)
6. Einklang
7. I miss you (mit Maya Saban)
8. Leben – I feel you (mit Peter Heppner)
9. Mittelerde (klingt wie von Enya!)
10. The smile (mit Sarah Brightman)
11. Dreiklang
12. Babel (mit Mila Mar)
13. Desire (mit Veljanov)
14. Stille
15. Vergangenheit
16. Delicately yours (mit Kim Sanders)
17. Ausklang

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