Themenmixers Wochenrückblick – 17.3.-23.3.2014

Haha – wisst ihr wann ich dieses Mal mit dem Wochenrückblick angefangen habe? Es ist jetzt 00:13Uhr in der Nacht von Montag auf Dienstag. Ich sage das nur, weil dieses unwesentliche Detail vermutlich gegen Ende der Woche untergehen wird. Ich habe heute Abend (gestern Abend?) recht spät angefangen noch etwas herumzuwerkeln, und jetzt ist noch etwas Cappuccino in der Tasse. Den will ich nicht wegkippen. Um die Zeit bis zur Neige zu überbrücken schreibe ich eben jetzt schon am Wochenrückblick. Dann ist am Wochenende der Einstieg schon mal geschafft. Der Anfang ist immer das schwerste Stückchen Schreibarbeit!

Warum es so spät geworden ist?
Weil am frühen Abend – der oft zugleich Beginn meiner Spätschicht ist – der Rechner belegt war, habe ich mir nen Film reingezogen: Elysium mit Matt Damon und Jodie Foster. Als ich den auf meine Ausleihliste bei Amazon gesetzt hatte, hat ich wohl nur das „Endzeitfeeling“ im Kopf. Nun ja … jetzt habe ich den Film gesehen. Meine ehrlich Meinung dazu: man muss ihn nicht sehen. Nicht schlecht, aber absolut kein Burner. Ein Science Fiction-Film, welcher durch ein paar optische Finessen glänzt, aber ansonsten glanzlos bleibt. Muss also nicht sein …

Anschließend nahm ich mir endlich den Kommentar von Bernd auf Schnellkochtopf-Rezept.de vor. Er hatte mir schon vor einer guten Woche geschrieben und von Verbrühungen und anderen Unannehmlichkeiten beim Schnellkochtopf-Umgang berichtet. Was mich einerseits faszinierte war die schiere Länge des Kommentars(!) und andererseits Bernds Empfehlung am Ende, bei der Schnellkochtopf-Nutzung doch eher auf Markenware zu setzen. Was ich nur begrüßen kann .. Immerhin empfiehlt Bernd Fissler als Marke und ich koche seit Jahren mit einem Fissler-Schnellkochtopf. Für all jene die schon immer wußten, das man einem Schnellkochtopf nur so weit trauen kann, wie weit man ihn wirft, ist dieser Artikel empfehlenswert.

Dienstag! Ein irgendwie merkwürdiger Arbeitstag lag hinter wird und es wollte einfach keine einzige Artikelidee aus dem Hirn purzeln. Das einzig positive Element dieses Tages war, dass ich für Freitag nen Urlaubsantrag eingereicht habe. Die Wetterfrösche versprechen für Freitag noch mal Sonne und frühlingshafte Milde. Ideale Voraussetzungen um endlich meinen Plan umzusetzen, Bregenz mit der Kamera und dem Notizheft zum Zwecke der shoppingtechnischen Erschließung heimzusuchen. Immerhin fehlt Bregenz noch komplett auf Bodensee-Shops.de.
Das mir erst nichts schreibenswertes eingefallen ist heißt nicht, dass mir nichts eingefallen ist. (Glücklicherweise bin ich kein Architekt!) Ich widmete mich statt dessen meiner neuen (und noch immer geheimen) Webseite zum Thema … Ach, das soll ja noch nicht verraten werden. Deshalb erwähne ich an dieser Stelle nur, dass ich einen kleinen Artikel (mehr nur eine Notiz) gepostet, eine neue Themenseite erstellt und mit einer angekündigten Artikelserie mein Arbeitpensum rigoros erhöht habe. Zusammen mit der Bregenzer Shopping-Textschlacht habe ich also einen riesigen Text- und Bild-Berg vor mir aufgetürmt, den abzuarbeiten mich die kommenden Wochen dann beschäftigen wird.

Am Freitag war ich wie wenige Zeilen vorher angekündigt wirklich in Bregenz. Es war ein Frühlingsfreitag vom allerfeinsten. Die Sonne ballerte aus vollen Rohren auf den Bodensee und damit auch auf mich. Ich war wie immer aufgestanden und bin sogar mit dem gleichen Zug gefahren, den ich seit Wochen für den Büroweg nutze. Nur dieses mal bin ich in Friedrichshafen einfach weitergefahren: nach Lindau und dann weiter nach Bregenz.

Die Zauberflöte in Bregenz

Kulisse zur Zauberflöte von Mozart auf der Seebühne in Bregenz


Bregenz ist einkaufs- und shoppingtechnisch recht schnell erschlossen. Ich wollte in meinem ersten ernsthaften Bemühen, eine Übersicht über die Shoppingmöglichkeiten in Bregenz zu gewinnen, vor allem das Einkaufsgebiet im Zentrum erfassen. Überraschenderweise ging das vergleichsweise fix. Die plötzlich gewonnene „Freizeit“ nutzte ich, um mich auf der Seebühne am Anblick der Kulissen zu Mozarts „Zauberflöte“ zu ergötzen. Da dies auch kein stundenlanges Vergnügen ist, kam ich auf den Trichter, mich einem nahen Naturschutzgebiet zuzuwenden. So konnte ich gleich noch Material für mein neues Projekt sammeln.

Damit ist es nun auch an der Zeit, das „Geheimnis“ zu lüften: mein neues Projekt ist eine Webseite zum Thema Umweltschutz am Bodensee und heißt Aktion Bodensee. Diese Seite soll nicht nur von mir und meinen Schreibereien mit Leben gefüllt werden, sondern vor allem anderen Umweltaktivisten ein Forum bieten. Auslöser für dieses Projekt war ein Junge, der in Friedrichshafen seit 3 Jahren den Müll am Bodenseeufer einsammelt. Aus Überzeugung, freiwillig und unentgeltlich. Der Junge lebt Umweltschutz! Und er sieht sich nicht als „Umweltaktivist“, sondern widmet sich dieser erstaunlichen Tätigkeit allein aus dem Bewußtsein heraus, dass die Tiere am Bodensee leiden, wenn der Uferbereich dreckig ist. Ich gestehe, dass mich die Geschichte in ein großes Erstaunen versetzt hat. Gleichzeitig löste sie in mir den Impuls aus, die Geschichte weiterzuverfolgen und dabei gebar ich die Idee zur „Aktion Bodensee“. Alles weitere könnte ihr auf der Seite nachlesen. Dieses neue Projekt verspricht sehr interessant zu werden und daher halte ich es auch für eine meiner besseren Ideen der letzten Jahre.
Das Logo der Aktion Bodensee

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