Schafe – verdutzt bis zum Abwinken

Ich bin ja ein großer Fan von Douglas Adams. Neulich – ich las bestimmt zum 423. mal alle Bücher von ihm der Reihe nach durch, da stieß ich wieder auf die einmalige Beschreibung Douglas‘ über Schafe im Anhalter („Machts gut und danke für den Fisch“). Diese Worte bringen ich jedes Mal aufs neue zum Wiehern, so dass ich nicht widerstehen kann, die wohl einmaligste Beschreibung des Schaf-Wesens hier zu zitieren:

Aus einer anderen Richtung gelangte zu ihm das Gefühl, ein Schaf zu sein, das von einer fliegenden Untertasse erschreckt wird, aber es war im Grunde nicht zu unterscheiden von dem Gefühl, ein Schaf zu sein, das von irgend etwas anderem erschreckt wird, dem es noch nie begegnet ist, denn Schafe waren Kreaturen, die auf ihrer Reise durchs Leben sehr wenig lernten und verdutzt die Sonne am Morgen aufgehen sahen und über all das grüne Zeug auf den Feldern erstaunt waren.

Überrascht stellte er fest, daß er fühlte, wie das Schaf an dem Morgen über die Sonne verdutzt war, und auch am Morgen davor, und wie es am Tag vor diesem über ein Gehölz verdutzt war. Er konnte immer weiter zurückgehen, aber es wurde langweilig, weil nichts weiter vorkam als Schafe, die über irgendwas verdutzt waren, über das sie auch schon am Tag davor verdutzt gewesen waren.

Herrlich. Ich stelle mir immer vor, wie ein verdutztes Schaf aussieht und … so sehen Schafe, die vor etwas stehen, nunmal wirklich aus. 🙂

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