Samsung Galaxy S i9000 – erste Erfahrungen und Eindrücke

Seit letzten Samstag bin ich stolzer Besitzer eines Smartphone: dem SamsungGalaxy S i9000. Mein alter Vodafone-Vertrag ließ mir die Möglichkeit ein neues Handy zu bekommen. Und da ich auch mal wie ein Nerd twitternd und mailend mit dem Zug fahren wollte und ich ein Apple-Verweigerer bin, griff ich zum Samsung Galaxy S. Dies hier ist nun die Geschichte der ersten Eindrücke mit meinem neuen Spielzeug.

Das wichtigste zuerst: ich bin begeistert  vom Samsung-Smartphone Galaxy S . Es liegt lässig in meiner Hand, leuchtet in den schillerndsten Farben und bietet bereits in der Grundausstattung mir wichtige Anwendungen wie z.B. zugriff auf mein Mailkonto bei Google. Das braucht es nämlich sowieso um das Handy quasi freizuschalten. Warum? Weil ich mit dem Galaxy Zugriff auch auf viele andere Google-Anwendungen habe, die aber eine Anmeldung voraussetzen. Außerdem steht auf der Rückseite des Galaxy „google“. Das muss ja was zu bedeuten haben.

Kurz nach dem Kauf des Galaxy S

Zitternd holte ich das Smartphone kurz nach Verlassen der hiesigen Vodafone-Station aus seinem schicken, schwarzen, stabilen Pappkästchen.

Da lag es … jungfräulich, glänzend, schweigend. Nach kurzem Stöbern entdeckte ich auch die Gebrauchsanleitung vom Galaxy. Ich versuchte, das Smartphone einzuschalten. Es schwieg weiter. Ich betrachtete das glänzende Ding und blendete mit dem reflektierenden Sonnenlicht einen kleinen Hund, der wohl auf Smartphones steht. Er trabte beleidigt davon und ich gab erstmal auf, um ein Eis zur Beruhigung meiner flatternden Nerven zu essen. Außerdem war ich nun festentschlossen, mich erst daheim mit meinem neuen Spielzeug anzufreunden. (Das soll als kleine Einleitung reichen. )

Das frisst ein Samsung Galaxy S

Ohne Strom geht auch beim Samsung Galaxy S nichts. Es hat sich durchgesetzt, nicht ständig in der Nähe von Steckdosen herumzulümmeln, weshalb ein Akku in der Schachtel des Smartphones auf seine Entdeckung wartete. Ich lugte in die Gebrauchsanweisung (fast das letzte Mal bis jetzt!) und lernte dabei, wie ich das Galaxy öffnen kann, um es mit den Akku zu füttern. Ein Ladekabel fand sich auch und ich fütterte erst einmal den an das Handy verfütterten Akku mit Strom. Indes ich begann das Menü des Smartphones zu studieren …

Android 2.1 heißt das Betriebssystem, welches auf dem Galaxy installiert ist, denn ein Smartphone ist auch nichts anderes als ein Computer. Nur kleiner als die großen Ungetüme und Notebooks und Netbooks und Pads und wie sie alle heißen. Angeblich kommt bald ein gewisser Froyo und nistet sich anstelle des Android ein. Ich weiß nicht, was der Herr der Ringe mit Samsung im allgemeinen und mit dem Galaxy im speziellen zu schaffen hat.(Vielleicht ist Froyo ja in Wirklichkeit Frodo und eigentlich Master of the Universe?) Egal. In Internetforen hatte ich  gelesen, dass Froyo eigentlich längst da sein sollte, sich aber immer wieder entschuldigen läßt. Wegen der Verspätung. Vermutlich kommt Froyo mit der Bahn?

So spielt man mit dem Smartphone

Zurück zum Galaxy S von Samsung, dieser schnuckligen Verführung. Das Display – ich erwähnte es bereits – ist ein Hammer: kristallklar, gestochen scharf. Bedient wird das Galaxy durch Gesten – d.h. man wuselt mit den Fingern über das Display und schiebt dabei Bildchen durch die Gegend. Tippt man auf ein Bildchen drauf, startet ein Programm und bietet seine Dienste an. Das funktioniert von anfang an rein intuitiv. (Ok – wie intuitiv es wirklich ist vermag ich nicht zu sagen. Ich hatte etwas Bildungsvorsprung weil ich doch kürzlich einem Kollgen beim spielen mit seinem iPhone zugesehen habe.)

Es gibt bereits viele Programme auf dem Galaxy S. Googlemail, Google Maps, Routenplaner, Taschenrechner, Kalender und pipapo … alles mögliche. Ich habe auch jetzt noch nicht alles probiert. Da man sich mit seinem Googlemail-Account am Handy anmelden muss hat man so gleich Zugriff auf die ganzen Google-Apps, also die Googledienste. Funktioniert einwandfrei. Ich habe Googlemail gleich ausprobiert und es funktionierte.

So verbringt man eine glückliche Zeit mit seinem Samsung Galaxy S

Anschließend testete ich die Maps. Ich wollte wissen wo ich bin. Vielleicht weiß Google das ja? Da das Samsung Galaxy S über GPS verfügt (wie die ganzen Navigationsgeräte in den Autos) zeigte mir Google meinen Standort an. Ich weilte ca. 300m von der Stelle entfernt wo ich gerade Freundschaft mit einem Smartphone schloß. Naja …. Lustigerweise stieß ich kurz darauf auf den Routenplaner. Nachdem ich begriffen hatte, dass der leuchte Fleck unten auf dem Smartphone – der mit den kleinen waagerechten Strichen – den Zugriff auf as Menü der jeweiligen App gewährte, fand ich eine Spracheingabe. Ich tippte drauf und ein Mikrofon-Comic lauerte auf dem Display. Ich sprach deutlich (Intuition!): Ravensburg …  und plötzlich verschwand das Mikrofonbild und eine Karte erschien und eine Stimme plapperte los, ich solle hier losfahren und dann gleich links abbiegen. (wobei „hier“ wirklich hier – also vor meiner Haustüre war! Oho! Google-Maps wähnte mich immer noch ein paar Blöcke weiter weg!) Coooool. Ich lächelte.

Inzwischen habe ich mich mit vielen der Icons, die für Apps stehen, angefreundet. Ich lösche auch nicht mehr ganze Screens, wenn ich mich da nur von einem Icon auf ihm verabschieden möchte. (Kollege S. im Büro hatte mal gesehen wie das geht mit dem drauftippen und draufbleiben und nach unten ziehen wo ein Papierkorb auf das Icon lauert. Er brauchte nur wenige Sekunden um sich an den richtigen Handlungsablauf zu erinnern.). Ich weiß inzwischen auch, wie ich Apps aus dem Menü auf meinen Startbildschirm bekomme; eine tolle Abkürzung für Programm, die ich öfter brauche.

Ich habe inzwischen sogar einige Apps aus dem Netz geladen! Es gibt ja soviele erstaunliche Dinge, die ich mit meinem Smartphone anstellen kann und auch machen will! Das ist nämlich ein wesentliches Ergebnis meiner ersten intimen Begegnung mit einem Smartphone: es macht Spaß und man muss immer wieder neue Sachen ausprobieren! Ok – ich habe einen Geschäftskundentarif bei Vodafon und da ist Festnetztelefon und Vodafontelefon und Internet flat. Also mache ich mir da keine Gedanken um die weiteren Kosten. Also nutze ich die mir gebotenen Möglichkeiten exzessiv. Gerade den Internetzugang. Hach – am Bahnsteig stehen und Twitter lesen und selbst twittern während ich auf den Zug warte. Während der Zufahrt im Internet surfen! Wie konnte ich nur ohne? Oder einfach mal vom Bildschirm ein Bild vom Eiffelturm mit Google Googles fotografieren und mich freuen, dass ich mit einer Draufsicht auf den Eiffelturm in Paris belohnt werde! Oder bei der Suche nach sinnvollen Anwendungen diese lustigen Piktogramme vom großen Computerbildschirm einscannen und die damit verknüpfte App spielend leicht installieren. Oder das Smartphone gen Himmel recken und endlich wissen, wie dieser klitzekleine Stern heißt, der da links von Beteigeuze gerade vom Jupiter freigegeben wurde.

Ja – so ein Smartphone macht Spaß und das Samsung Galaxy S i9000 fördert diesen Spaß ungemein. Inzwischen haben sich selbst eingefleischte iPhone 4-Benutzer sehr lobend über mein Smartphone geäußert. Das macht mich stolz. Ich habe meinem Galaxy dann auch gleich das DU angeboten.

Das soll es erst einmal gewesen sein mit meinen ersten Eindrücken zum Samsung Galaxy S – Smartphone. Ich hoffe, das meine Begeisterung ein wenig rüberkommt, denn ich bin sehr zufrieden und rundum begeistert.

Ich denke mal, dass ich in Bälde noch einen weiteren Bericht zum Galaxy S schreiben werde. Stay tuned …

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