Wenn's denn mal ohne Fleisch gehen soll.
Ich gebe zu, dass ich ein leidenschaftlicher Fleischesser bin. Doch ab und
an gelüstet es Dolly, mal ganz auf Schwein, Hähnchen oder Pute
zu verzichten. Dann ist ihre Zeit in der Küche angebrochen. Doch zunächst
muss diverses "Grünzeuch" herangekarrt werden. Für welches
Gemüse man sich entscheidet liegt wohl bei jedem selbst und an der
gerade aktuellen Saison. Das folgende Rezept kann daher nur ein kleiner
Anreiz sein - es ist ein sehr bunter Anreiz :-). Durch wackeres Ausprobieren
verschiedener Kombinationen gibt es sicherlich noch einige Variationsmöglichkeiten.
Die Zutaten
- 1 Zuccini
- 3 Frühlingszwiebeln
- 1 Bund Möhren
- 1 kl. Dose Mais
- 1 kl. Dose Erbsen
- TK-Bohnen
- 1 Broccoli
- Gemüsebrühe
- Salz, Pfeffer, Majoran, Oregano
Sollte es jemanden geben, der mit dem Kürzel "TK" nichts anfangen kann: das heißt "Tiefkühl" und bedeutet, daß es dieses Gemüse in jedem gutsortierten Supermarkt gibt.
Step 1: (10min)
Das Gemüse sollte natürlich vor der Zubereitung akribisch geputzt
werden. Für den Fall, dass jemand auf die Idee kommen sollte, die Zuccini
zu schälen: Lass es bleiben! Das ist absolut unnötig.
Step 2:
In einer grossen Pfanne werden nun ca. 1-1,5 Esslöffel Butter zerlassen.
Anschließend geht das muntere "Hineinschnippeln" los, weswegen
folgende Schritte dem Kocherlebnis zuliebe über der Pfanne stattfinden
sollten. Es ist aber auch denkbar, diese Zerkleinerungsaktivitäten
im Vorfeld zu erledigen.
Die Möhren in Ringe schneiden.
Die Zuccini in kleine Würfel schneiden. Dazu schneidet man zunächst
den Strunk weg und teilt die Zuccini anschließend der Länge nach.
Das wiederholt man dann mit den gewonnenen zwei Hälften nochmal und
so kann man dann munter drauflos schnippeln.
Die Frühlingszwiebeln werden in schmale Ringe geschnitten.
Vom Brokkoli trennt man ein paar Röschen und wirft sie gekonnt in die
Pfanne.
Nach Lust und Laune kann man nun etwas Mais und Erbsen sowie ein paar TK-Bohnen
in die Pfanne befördern. Idealerweise läßt man aber gerade
die Dosenzutaten zunächst abtropfen. Dazu schüttet man einfach
den Inhalt in ein Sieb.
Step 3:
Nun läßt man dies einfach vor sich hin köcheln. Am Besten
wirds wenn man etwas mehr Zeit mitbringt, um das Gemüse bei kleiner
Flamme (niedriger Heizstufe) garen läßt. Ist das Gemüse
schön bissfest (probieren schadet nichts)
würzt man mit Salz, Pfeffer, Majoran und Oregano. Letztere bringen
einen sehr würzigen Geschmack mit. Hier ist ein wenig experimentieren
gefragt. Um auf der sicheren Seite zu sein empfiehlt sich, zunächst
vorsichtig mit den Gewürzen um sich zu werfen und dann so nach und
nach die gewünschte Geschmacksrichtung zu treffen. Ich habe auch so
begonnen und inzwischen treffe ich die korrekte Menge oft beim ersten Würzgang.
Mit der Gemüsebrühe kann man den Geschmack noch etwas vertiefen.
Zusammen mit Basmatireis oder auch anderem Reis findet sich mit dieser Gemüsepfanne eine sehr gesunde und nahrhafte Kost. Wer's ganz gesund machen möchte, benutzt statt der Pfanne einen Wok. Den haben wir leider noch nicht .... noch nicht :-)
Fazit: Einfach, billig, gesund.
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