Reifenwechsel

Wir schreiben den Herbst. Die Zeit, wo es übermütige Schneeflocken schaffen, Herrscharen von Autofahrern verzweifeln zu lassen, naht so langsam. Spätestens wenn die erste Schneeflocke auf der Straße liegen bleibt, beherrscht ein Wort die Szenerie der automibilisierten Welt: Reifenwechsel.

Dann geht der Run auf die Werkstätten wieder los und die Termine der kurzzeitigen Motoren-Götter werden eng. Es eilt, denn schon bald kann aus einer Schneeflocke ein Schneeteppich werden. Oder ein Schneeball. Das kann man nie so genau vorhersagen. Selbst Meteorologen schaffen das nicht immer zuverlässig. Der Winter ist ein ganz merkwürdiger Gesell. Besonders der junge Winter. Ein Winter im Kleinstkindalter. Trotzdem schafft es bereits dieser kleine Winter, beim Üben die Welt in Unruhe zu versetzen und seinen Einfluß auf Autoreifen auszudehnen.

Spätestens, seit der Gesetzgeber ja vorschreibt, wie Winterreifen auszusehen haben, bleibt selbst dem hartgesottensten Autofahrer kaum eine andere Chance als auf Winterreifen umzusteigen. Dann werden die Sommerreifen abmontiert und eingelagert und die Winterreifen aufgezogen.

Der Kreislauf der Autofahrer weiß dabei, dass spätestens mit dem ersten Hasenköttel, der auf einem winzigen Flecken grüner Wiese neben einem verschmitzt grinsenden Schneeglöckchen gefunden werden wird, das umgekehrte Reifenwechsel-Spiel sich einer alljährlichen Tradition erfreut. Dann werden die Winterreifen wieder abmontiert und die Sommerschlappen aufgezogen. Aber Moment mal ….

Welcher dieser vier Reifen da im Keller, war letztes Jahr an welcher Stelle angebracht? (Wenn es weniger als 4 Reifen sind, die Sie zur Verfügung haben …. dann …. Mist da fällt mir gerade nix gescheites ein. Anregungen zur Fortsetzung dieser Gemeinheit nehme ich gern in den Kommentaren entgegen!)

Äußerlich sehen sich Autoreifen untereinander erschreckend ähnlich. Und natürlich wurde nicht vergessen, beim Abmontieren der Reifen deren Position am Auto zu kennzeichnen, oder. (Das da jetzt nichts mehr steht liegt vermutlich daran, dass niederträchtige Zeitgenossen die Kennzeichnungen gekillt haben, stimmts? – Bedenken Sie: Richtig fies wäre es gewesen, wenn die Kennzeichen nur vertauscht worden wären! Löschen tun nur Anfänger!)
Wie leicht passiert es doch, dass beim anstehenden Reifenwechsel der hinten-rechte Reifen sich plötzlich der Poolposition vorn links erfreut. Vorn-Rechts ist schockiert darüber, dass er nun hinten-links angeschraubt wird. Das gibt Zoff! Aber gibt’s eine Rettung? Natürlich!

Reifenwechsel: Rad-Merker Clips für Sommerreifen und Winterreifen

Radmerker für Voderreifen und Hinterreifen

Welches Rad war noch mal vorn rechts oder hinten links? Die Radmerker verraten es dir. Radwechsel perfekt mit dem Rad-Merker vorne-rechts, vorne-links, hinten-rechts und hinten-links

Auf die Dinger bin ich gerade gestoßen und finde sie genial.

Die kleinen Felgen –  Radclips werden einfach beim Reifenwechsel in das Loch der Radmutter der Felgen gesteckt und fertig. Kein versehentliches Vertauschen mehr der Vorderreifen mit den Hinterreifen oder umgekehrt. Diese Rad Merker sind passend für jede Alufelge, Leichtmetallfelge oder Stahlfelge. Ab sofort findet jeder Reifen seinen richtigen Platz.

Das ist doch mal richtig pfiffig, oder? Kaufen kann man die Dinger bei Amazon. Sie müssen nicht unbedingt für den Eigenbedarf gekauft werden, aber Verschenken kann man die Radmerker für den Reifenwechsel auch.

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