Sie schießen gerade wie Sand aus dem Meer - Anbieter, bei denen man für das Lesen von Emails Geld bekommt. Diese Emails nennen sich Paidmails.
Das Schema ist immer das gleiche: man trägt sich als Empfänger bei dem jeweiligen Anbieter ein und erhält daraufhin mehr oder weniger häufig Emails. In diesen Emails ist meist ein Bestätigungslink enthalten. Ein Klick auf diesen führt zur Webseite eines Sponsors und nebenbei zu einer Empfangs- oder Lesebestätigung beim Paidmailanbieter. Dort wird sehr oft ein Mechanismus angesprochen, der nach einer bestimmten vorgegebenen Zeit dem eigenen Konto eine Gutschrift erteilt. Die Höhe der Gutschrift ist unterschiedlich und auch die "Bezahlung" differiert von Anbieter zu Anbieter. Mal erhält man richtige Cents, ein anderes mal sind es Punkte, welche am Ende einer Periode in echtes Geld umgerechnet werden.
Millionen fürs Lesen von Emails?
Nein - der schnelle Aufstieg in die Millionen-Gewinne gelingt durch bezahlte Emails nicht. Aber bei entsprechender Disziplin und Ausdauer gelingt es über einen gewissen Zeitraum hinweg, ein wenig Geld einzuspielen.
Ausgezahlt wird meistens über Moneybookers.com oder Paypal. Das ist sehr bequem. Man sollte sich also vor dem Anmelden bei Paidmail-Anbietern ein Konto bei einem dieser Unternehmen einrichten. Dies ist bei beiden kostenlos. Moneybooker erhebt lediglich Gebühren beim Abheben von dem Konto. Dies ist bei Paypal übrigens ebenfalls kostenlos.
Aber zurück zu den Paidmails.
Es gibt eine weitere Gemeinsamkeit fast aller Anbieter: das Refsystem.
Darunter versteht man ein System, welches auf der Werbung anderer Paidmailempfänger
basiert. Meldet sich ein anderer Interessent über einen Werber mit
dessen ID an, so verdient der Werber an den Emails des neuen Mitglieds
mit. Dieses mitverdienen schmälert übrigens nicht(!) die Gewinne des
Neulings und bewegt sich innerhalb eines gewissen Prozentsatzes. Dieser
variiert je nach Referrer-Ebene. Wirbt das neue Mitglied wiederum jemanden,
so verdient es ebenso wie der Werber des nunmehr alten Mitglieds mit.
Was für Emails erhält man denn?
Ebenfalls bei allen Anbietern kann man angeben, für welche Interessengebiete
man Emails empfangen möchte. So kann man von vornherein ausklammern,
wenn man bspw. keine Sexmails haben möchte, wobei diese eher die Ausnahme
sind.
Gerade bei amerikanischen Paidmailern kann man sogenannte Searchmails
abonnieren. Diese kommen dann eigentlich täglich mehrmals, verweisen
auf irgendwelche sinnfreien Linkseiten und bringen pro Mail oftmals
nur einen halben Cent. Dafür das man diese Seite dann zwischen 30 und
50sec. offenhalten muß, ist der "Aufwand" einfach zu hoch um rentabel
zu sein.
Es gibt jedoch unter den Heerscharen an Anbietern lohnende Projekte, bei denen eine Anmeldung sicherlich lukrativ sein kann.
Im folgenden werde ich ein paar dieser Anbieter vorstellen: getrennt nach europäischen und amerikanischen Paidmailern.
Überblick
Und noch ein Tipp: Ein genialer Pool um die Umfragenverdienste aufzunehmen ist das kostenlose Extra-Konto bei der ING DiBa! Dort bekommt man sagenhafte 3,25% Zinsen ab dem ersten Euro auf das erfragte Geld und ist somit um Welten besser, als das Girokonto bei einer Sparkasse oder Bank! Außerdem: das Extrakonto ist absolut kostenlos! Ich kann diesen Weg aus eigener Erfahrung nur empfehlen!
Also: Gleich Konto eröffnen und dann bei den Umfrageinstituten das Extrakonto als Auszahlungskonto angeben!

