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Magic Wheel (26.Mai.2010)

Seit gestern lümmelt ein Magic Wheel bei uns herum. Es sieht futuristisch aus. Allerdings kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieses Magic Wheel nur entstanden ist, weil bei der Montage eines Roller oder Fahrrads das Material ausgegangen ist. Aus dem übriggebliebenen Zeug wurde allerdings etwas seht lustiges zusammengezimmert: ein Magic Wheel.

Das Magic Wheel für Kinder bei Amazon

Das Magic Wheel für Kinder bei Amazon

Das Magic Wheel besteht aus einem großen und einem kleinen Rad. Naja – ein Rad kann man das hintere Ding kaum bezeichnen; eher als Hilfsrolle. Einen Lenker oder Sattel gibt es nicht. Vermutlich dachten die Designer, dass Lenker und Sattel sowieso überbewertet werden. Viel spannender sei es doch zu versuchen, ohne diese Dinge radzufahren. Ein klassisches Einrad ist das Magic Wheel auch nicht, denn – es fehlt der Sattel. Von einem Roller unterscheidet sich das Magic Wheel durch das Fehlen eines Lenkers. Festhalten und Sitzen ist also nicht.

Bedient wird das Magic Wheel nur mit den Füßen. Das Gleichgewicht hält man durch die Körperhaltung. Man klemmt sich das Magic Wheel zwischen die Beine, tritt mit einem Fuß auf die seitliche Ablage und mit dem anderen Fuß … tja, dass erinnert verdammt an  das Rollerfahren.

Was sich hier so abstrakt anhört kann man am besten in Videos ansehen:

Coole Sache. Zumal das Magic Wheel auch “offroad” nutzbar ist. Damit ist der Acker am Ende des Radwegs nicht das Signal zur Umkehr sondern nur eine neue Herausforderung.

Eine weitere Herausforderung dürfte das Bremsen sein. Viele sagen “Bremsen ist was für Weicheier”, aber das sagen die auch nur so lange, wie sie nicht an einer Mauer kleben oder sich um einen Baum gewickelt haben. Das Bremsen mit dem Magic Wheel gestaltet sich aber recht abenteuerlich. Wenn ich mir das so ansehe, dann erinnert mich das immer an einen landenden Fallschirmspringer: aufsetzen und schnelle, trippelnde Schritte, bis man den Schwung soweit abgebaut hat, dass man nicht beim Versuch des Anhaltens einfach auf die Nase fällt.

Tja – und so ein Teil haben wir nun auch in der Familie. Ein Magic Wheel für Kinder. Es kam mit einem Platten an. Ich musste es aufpumpen. Das ging nicht, obwohl ich eine ziemlich gute Luftpumpe habe, die sogar für Autoventile geht. Das Magic Wheel verfügt über Autoventile. Dummerweise schaut das Ventil nicht so weit heraus, dass ich die Luftpumpe ansetzen konnte. Das sehe ich echt als Nachteil, wenn nicht gar als Fabrikationsfehler. Glücklicherweise haben wir ne Tankstelle ein paar Straßen weiter und mittels der stationären Autoreifenbelüftungsanlage und dem vorherrschenden Druckluftdruck konnte ich nach einiger Fummelei den Reifen des Magic Wheel aufpumpen.
Mag sein, dass das Ventil bei anderen Modellen weiter herausschaut und ich damit meine Luftpumpe zum Einsatz bringen kann. Ich werde das überprüfen (müssen), da meine Frau ein Erwachsenen-Magic-Wheel haben will. Das habe ich so in Shops noch nicht gefunden, aber bei Ebay werden die regelmäßig verhökert.

Alles in allem glaube ich dem Hype der um das Magic Wheel gemacht wird. Ähnlich wie beim Aufkommen des Scooters, bei dem der Funcharakter stark im Vordergrund stand, wird jetzt das Magic Wheel gepusht. Nicht zu unrecht, wie ich meine. Denn Spaß scheint das Teil wirklich zu machen.

Hier finden Sie mehr Informationen und Bezugsquellen zum Magic Wheel:

Autoklavieren (20.Mai.2010)

Wußtest du schon, was autoklavieren ist? Ich bin eben auch nicht.

Autoklavieren suggeriert mir zunächst mal irgendwas musikalisches. Immerhin kommt “klavier” in dem Wort vor. Da liegt eine knutschende Muse schon im Kern des Wortes begraben. Das “Auto” ist dann schnell dazugepackt. Wenn ich mich ganz doof anstelle, dann bedeutet autoklavieren ein klavierspielendes Auto. Hirnrissig. Ein Auto kann keine Noten lesen und nicht mal ansatzweise einen Zündschlüssel von einem Notenschlüssel unterscheiden.

Robert Schumann mit seiner Frau am Klavier

Robert Schumann mit seiner Frau am Klavier. Das hat aber auch gar nichts mit autoklavieren zu tun.

Ein weitergedachtes Gedankenexperiment beschert dem “autoklavieren” (ich schreibe das Wort irgendwie gern) eine andere Interpretation: automatisches Klavierspielen. Auch nicht übel oder? Und nicht ganz so weiter hergeholt wie das iditiosche Auto eben. Schließlich kennen wir alle diese mystischen Klaviere in alten Filmen, die so scheinbar völlig ohne Bedienung spielten. Und die Tasten bewegten sich dazu! Sehr mysteriös. Wir wissen natürlich alle, dass die Tasten mit kleinen, durchsichtigen Fäden versehen waren, an denen abwechselnd immer gezogen wurde, stimmts? ;) Deshalb war es unter den Klavieren meist stockduster. So konnte man die Klavierkasperle besser verstecken.

Hach – ich könnte noch eine ganze Weile so absolut sinnfrei daherklavidieren. Aber du willst bestimmt inzwischen wissen, wieso ich zum Geier einen Artikel über “Autoklavieren” schreibe. Und was zum Henker das nun wirklich heißt. Den Stuß im Absatz vorher hast du mir ja bestimmt nicht abgenommen, oder?

Mit dem musikalischen Bezug konnten wir falscher nicht liegen.

Autoklavieren  kommt von “Autoklav”. Hehe, wer hätte das erraten? Ein Autoklav ist ein gasdicht verschließbarer Druckbehälter, den man wunderbar zum sterilisieren benutzen kann. Das habe ich bei Wikipedia erfahren. Warum ich das erfahren mußte liegt einzig und allein daran, dass ich weitere Informationen zu einem Sterilisierungsartikel auf meinem Blog “Schnellkochtopf-Rezepte” gesucht habe. Dort habe ich nämlich kürzlich eine “Abhandlung” zum Sterilisieren oder Auskochen von Babyflaschen geschrieben. In dem Artikel gehts darum, ob man einen Schnellkochtopf zum Sterilisieren benutzen kann. Und was glauben Sie? Klar – wir können.

Ein Schnellkochtopf ist nichts anderes als ein Autoklav (womit ich wieder beim Thema dieses Artikels bin). Und folglich autoklaviert man mit einem Schnellkochtopf. Kochen kann man damit auch.

Auf der Seite des Nugi-Zentrum habe ich nun auch noch eine verständliche Beschreibung für das Verb “autoklavieren” gefunden. Wikipedia läßt sich nur über den Autoklav aus, aber was autoklavieren nun genau bedeutet steht da nicht. Lassen wir also das Nugi-Zentrum zu Worte kommen:

Autoklavieren ist eines der wichtigsten Verfahren zur Keimabtötung. Besonders im medizinischen Bereich und in der mikrobiologischen, molekularbiologischen Forschung werden wiederverwendbare, temperaturstabile Gerätschaften autoklaviert.

Das versteht sogar ein Nerd wie ich.

Das war nun der pädagogische Teil dieses Tages.

Heute, am 12. Mai 2010, waren weite Teile des deutschen Internets nicht erreichbar. Themenmix.de und anderen Seiten von mir waren nicht mehr erreichbar. Komischerweise gingen Schnellkochtopf-Rezepte.de und meine Weihnachtsseite trotzdem. Der Grund lag bei der zentralen Registrierungsbehörde für .de-Domains – der Denic. Deren Server hatten die Nase voll und verarbeiteten Anfragen falsch oder gar nicht.Vielleicht waren sie auch schon auf Vatertagstour.

Im Netz hieß es dazu lapidar: Aufgrund von Störungen in der Nameserver-Struktur bei denic, sind derzeit .de-Domains in ihrer Erreichbarkeit eingeschränkt.

Über Twitter wurden die Hashtags #denic und #fail rasch durch Tweets geflutet. Darunter fanden sich auch einige originelle Mutmaßungen über die Gründe für den Ausfall.

Hier nun meine Top10 der Gründe, warum deutsche Seiten heut für einige Stunden nicht erreichbar waren (extrahiert aus zig Tweets):

  1. Wir hatten gerade ne Führung bei der #Denic. Interessant. Vor allem der “Ihr dürft gerne alles anfassen”-Teil
  2. Die #denic testet nur heimlich die Sendezeitbeschränkung
  3. Es hat sich ja inzwischen auch herausgestellt, dass aufgrund von Cloud-Computing Vulkanasche in die DNS-Tabellen gelangt ist!
  4. Ein Foto vom Auslöser
  5. Die Zensursula-Sperrfilter sollten eingeschalten werden. Leider hatte jemand vergessen, das STOP-Schild hochzuladen.
  6. #Denic abgeschaltet. Überall Urheberrechtsverletzungen, da musste die Axt an die Wurzel. Ab morgen frisches Internet.
  7. Da hat wohl bei der Denic jemand was mißverstanden: WLAN soll verschlüsselt werden, nicht DNS.
  8. Die Denic wollte, dass wir Deutsche wir uns mal wie richtige Chinesen fühlen können.
  9. Das ist gar kein #DeNIC #fail – das ist ein sneak preview von #zensursula 2.0
  10. Deutschland hat die Internetgebühren nicht zahlen können, weil das Geld nach Griechenland gegangen ist.

Selbst über die Folgen des Ausfalls der .de-Domains wurde orakelt:

Ich sehe es schon kommen. In 9 Monaten steigt die Geburtenrate massiv an. ENDLICH Kinder von qualifiziertem Personal

Inzwischen geht ja wieder alles – sonst könnte ich den Post nicht verfassen. Ende gut, alles gut.

Höhlenmensch erklärt seinem Kind, dass eines Tages das Internet kollabierte

Und dann, eines Tages, kollabierte das Internet ...

Ein kurzer Vermerk an dieser Stelle: Auf dem Partnerblog Schnellkochtopf-Rezept.de habe ich ein kleines Spielchen initiiert.
Es gilt meine zukünftige Küche mit dem notwendigen Equipment auszustatten. Ich spendiere dafür hypothetisch 1000€, welche bei Amazon auf den Kopf gehauen werden können.

Das ganze ist als “Blogparade” angelegt. Ihr könnt also auch eigene Blogbeiträge verfassen und dann auf den Artikel bei den Schnellkochtopf-Rezepten verweisen. Ihr könnt aber auch direkt Kommentare hinterlassen.

Das Ziel ist eine Art “Einkaufsliste” mit der ich dann meine neue Küche bestücken kann. Mit 1000€ Budget für die Küche komme ich hoffentlich hin. :)

Mehr Infos zu dieser Aktion gibt es dort im Blog: Kaufen Sie mir für 1000€ meine neue Küche voll!

Seit nun knapp 2 Jahren habe ich einen kleinen MP3-Player eigentlich täglich dabei: einen Sansa Clip von Sandisk.

SanDisk Sansa Clip+ Mp3-Player

SanDisk Sansa Clip+ Mp3-Player

Meiner Sansa Clip hat nur 2 GByte Speicher, aber das reicht mir dicke. Der Hit an diesem Teil ist folgender: Der MP3-Player hat einen Clip an der Rückseite, mit dessen Hilfe sich der MP3-Player wunderbar am Gürtel oder an Bauchgurt des Rucksacks befestigen kann. So purzelt der Player nicht unmotiviert in der Tasche herum oder kann auf dem Fahrrad ganz und gar vergessen werden. Ich liebe dieses kleine Gimmick, welches merkwürdigerweise bei so vielen MP3-Playern fehlt: sie haben keinerlei Möglichkeit vorgesehen, sie irgendwo “an zu machen”. Beim iPod habe ich mal gesehen, dass es so etwas wie einen Armgurt gibt, wo man den iPod quasi am Arm befestigen kann. Coole Idee. Ich wollte aber keinen iPod.

Neulich nun belud ich meinen Sansa Clip wieder mit frischer Musik. Und dann kam das Fiasko: Beim Abstöpseln vom USB-Kabel aktualisiert sich normalerweise die Musikdatenbank (Musik DB) des Sansa. Das wollte meiner auch tun, brachte mir aber nach längerer Zeit des Herumüberlegens eine tolle Fehlermeldung aufs Display:

“Zu wenig Platz für Musik DB. Bitte 30MB zur Verfügung stellen.”

Sprachs und schaltete sich ab.
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Es ist mal wieder Zeit für ein neues Rezept auf Themenmix.de: den Auflauf mit Reis und Hähnchen in Tomatensoße. Das gab es letzten Sonntag bei uns und ich habe es genau so notiert wie ich das Essen hergestellt habe. Auch wenn es ohne den “Auflauf” vermutlich besser gewesen wäre. Aber auch das steht im Rezept, welches komischerweise wieder über 1400 Wörter lang geworden ist. Viel Spaß :-)

Sterbehilfe für Männer (17.März.2010)

Gestern abend haben meine Frau und ich am Tisch sitzend über einiges diskutiert.
Dann kamen wir auf Sterbehilfe zu sprechen. Zu dem sensiblen Thema, Wahl zwischen Leben und Tod, habe ich ihr gesagt:
“Wenn’s mal soweit kommen sollte,  laß mich nicht in einem solchen Zustand! Ich will nicht leben, nur von Maschinen abhängig und von Flüssigkeiten aus einer Flasche. Wenn ich in diesem Zustand bin, dann schalte bitte die Maschinen ab, die mich am Leben erhalten.”

Da ist sie aufgestanden, hat den Fernseher und den Computer ausgemacht und mein Bier weggeschüttet!

Schiller – Atemlos (12.März.2010)

Wer mich kennt weiß, dass ich fast schon ein fanatischer Fan von Schiller bin. Damit meine ich nicht den großen Dichterfürsten, sondern den musikalischen Gott unserer Zeit. Ich sage absichtlich “Gott”, denn mir fällt niemand ein, der Christopher von Deylen (Schiller) musikalisch das Wasser reichen kann. Schiller – das ist ganz simple ausgedrückt elektronische Musik. Weiter ausgeführt steht Schiller für reine, emotionale, ausdrucksstarke, unglaublich facettenreiche elektronische Musik.
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Am 11. März hat Douglas Adams Geburtstag. Leider hat es ihn 2001 auf irgendeinen fremden Planeten verschlagen. (Ich hoffe für ihn, dass es nicht WassIssn ist.)
Um ihm, dem grandiosen Erfinder des ultrakultigsten “Per Anhalter durch die Galaxis“, zu gedenken rufe ich ein stilles “42″ in die Welt und werde ein, zwei Gedanken während meines langen, dunklen Fünfuhrtees der Seele daran verschwenden, ob ich mir noch einen elektrischen Mönch zulegen soll, weil die ja die letzten ihrer Art sein sollen. Vielleicht reserviere ich auch für heute Abend einen Tisch im Restaurant am Rande des Universums, wo ich angesichts des Endes des Universums bei einigen Pangalaktischen Donnergurglern über das Leben, das Universum und den ganzen Rest sinnieren kann. Ich verspreche auch am Ende ganz artig “Machts gut und danke für den Fisch” zu sagen (auch wenn ich daran zweifeln sollte, ob es Lachs war oder ich ein Lachs im Zweifel bin.) und auf dem Rückweg einen Abstecher zu machen: Einmal Rupert und zurück sowie eine Kreuzfahrt mit dem Raumschiff Titanic.

Ich betreibe ja neben dieser Homepage hier noch weitere Seiten im Internet. Eine davon dreht sich um Rezepte für den Schnellkochtopf. Kochrezepte wohlgemerkt. Ich muss das so strikt sagen, denn mit einem Schnellkochtopf kann man theoretisch sogar Steinkohle herstellen. Praktisch auch, wie man in diesem Artikel nachlesen kann.

Weil sich nächste Woche ein Ereignis ereignen wird, welches a) eine Premiere ist und sich b) um den Schnellkochtopf dreht, habe ich mich aufgerafft und die längst überfällige Funktionsbeschreibung eines Schnellkochtopfs verfaßt. Es ist mehr Text geworden als erwartet. Ich hätte vorher nie gedacht, dass die simple Beschreibung der Funktionsweise vom Schnellkochtopf soviele Wörter verschwenden verbrauchen würde.
Deshalb habe ich einen spannenden Dreiteiler daraus gemacht.

Komischerweise ist es mir trotz des imensen Aufwands an Text nicht gelungen das eigentliche Wirkungsprinzip eines Schnellkochtopfs näher zu beschreiben. Ich behalte mir aber vor, die Schnellkochtopf-Wirkungsweise in einem weiteren Artikel zu beleuchten.

Viel Spaß bei der Lektüre: Wie funktioniert ein Schnellkochtopf?

BTW: Sollten Sie Ergänzungen, Hinweise oder Tipps inpunkto schnellkochtopf für mich haben, wäre ich Ihnen für Kommentare hier sehr dankbar. Oder Sie nutzen das Kontaktformular auf Schnellkochtopf-Rezepte.de