Themenwelten

Themen mit ~

Seit letzten Samstag bin ich stolzer Besitzer eines Smartphone: dem SamsungGalaxy S i9000. Mein alter Vodafone-Vertrag ließ mir die Möglichkeit ein neues Handy zu bekommen. Und da ich auch mal wie ein Nerd twitternd und mailend mit dem Zug fahren wollte und ich ein Apple-Verweigerer bin, griff ich zum Samsung Galaxy S. Dies hier ist nun die Geschichte der ersten Eindrücke mit meinem neuen Spielzeug.

Das wichtigste zuerst: ich bin begeistert  vom Samsung-Smartphone Galaxy S . Es liegt lässig in meiner Hand, leuchtet in den schillerndsten Farben und bietet bereits in der Grundausstattung mir wichtige Anwendungen wie z.B. zugriff auf mein Mailkonto bei Google. Das braucht es nämlich sowieso um das Handy quasi freizuschalten. Warum? Weil ich mit dem Galaxy Zugriff auch auf viele andere Google-Anwendungen habe, die aber eine Anmeldung voraussetzen. Außerdem steht auf der Rückseite des Galaxy “google”. Das muss ja was zu bedeuten haben.

Kurz nach dem Kauf des Galaxy S

Zitternd holte ich das Smartphone kurz nach Verlassen der hiesigen Vodafone-Station aus seinem schicken, schwarzen, stabilen Pappkästchen.

Samsung Galaxy S I9000 Smartphone mit HD Video, 1 GHz-Prozessor, 8GB interner Speicher, Super Amoled Display und Android 2.1

Da lag es … jungfräulich, glänzend, schweigend. Nach kurzem Stöbern entdeckte ich auch die Gebrauchsanleitung vom Galaxy. Ich versuchte, das Smartphone einzuschalten. Es schwieg weiter. Ich betrachtete das glänzende Ding und blendete mit dem reflektierenden Sonnenlicht einen kleinen Hund, der wohl auf Smartphones steht. Er trabte beleidigt davon und ich gab erstmal auf, um ein Eis zur Beruhigung meiner flatternden Nerven zu essen. Außerdem war ich nun festentschlossen, mich erst daheim mit meinem neuen Spielzeug anzufreunden. (Das soll als kleine Einleitung reichen. )

Das frisst ein Samsung Galaxy S

Ohne Strom geht auch beim Samsung Galaxy S nichts. Es hat sich durchgesetzt, nicht ständig in der Nähe von Steckdosen herumzulümmeln, weshalb ein Akku in der Schachtel des Smartphones auf seine Entdeckung wartete. Ich lugte in die Gebrauchsanweisung (fast das letzte Mal bis jetzt!) und lernte dabei, wie ich das Galaxy öffnen kann, um es mit den Akku zu füttern. Ein Ladekabel fand sich auch und ich fütterte erst einmal den an das Handy verfütterten Akku mit Strom. Indes ich begann das Menü des Smartphones zu studieren …

Android 2.1 heißt das Betriebssystem, welches auf dem Galaxy installiert ist, denn ein Smartphone ist auch nichts anderes als ein Computer. Nur kleiner als die großen Ungetüme und Notebooks und Netbooks und Pads und wie sie alle heißen. Angeblich kommt bald ein gewisser Froyo und nistet sich anstelle des Android ein. Ich weiß nicht, was der Herr der Ringe mit Samsung im allgemeinen und mit dem Galaxy im speziellen zu schaffen hat.(Vielleicht ist Froyo ja in Wirklichkeit Frodo und eigentlich Master of the Universe?) Egal. In Internetforen hatte ich  gelesen, dass Froyo eigentlich längst da sein sollte, sich aber immer wieder entschuldigen läßt. Wegen der Verspätung. Vermutlich kommt Froyo mit der Bahn?

So spielt man mit dem Smartphone

Zurück zum Galaxy S von Samsung, dieser schnuckligen Verführung. Das Display – ich erwähnte es bereits – ist ein Hammer: kristallklar, gestochen scharf. Bedient wird das Galaxy durch Gesten – d.h. man wuselt mit den Fingern über das Display und schiebt dabei Bildchen durch die Gegend. Tippt man auf ein Bildchen drauf, startet ein Programm und bietet seine Dienste an. Das funktioniert von anfang an rein intuitiv. (Ok – wie intuitiv es wirklich ist vermag ich nicht zu sagen. Ich hatte etwas Bildungsvorsprung weil ich doch kürzlich einem Kollgen beim spielen mit seinem iPhone zugesehen habe.)

Es gibt bereits viele Programme auf dem Galaxy S. Googlemail, Google Maps, Routenplaner, Taschenrechner, Kalender und pipapo … alles mögliche. Ich habe auch jetzt noch nicht alles probiert. Da man sich mit seinem Googlemail-Account am Handy anmelden muss hat man so gleich Zugriff auf die ganzen Google-Apps, also die Googledienste. Funktioniert einwandfrei. Ich habe Googlemail gleich ausprobiert und es funktionierte.

So verbringt man eine glückliche Zeit mit seinem Samsung Galaxy S

Anschließend testete ich die Maps. Ich wollte wissen wo ich bin. Vielleicht weiß Google das ja? Da das Samsung Galaxy S über GPS verfügt (wie die ganzen Navigationsgeräte in den Autos) zeigte mir Google meinen Standort an. Ich weilte ca. 300m von der Stelle entfernt wo ich gerade Freundschaft mit einem Smartphone schloß. Naja …. Lustigerweise stieß ich kurz darauf auf den Routenplaner. Nachdem ich begriffen hatte, dass der leuchte Fleck unten auf dem Smartphone – der mit den kleinen waagerechten Strichen – den Zugriff auf as Menü der jeweiligen App gewährte, fand ich eine Spracheingabe. Ich tippte drauf und ein Mikrofon-Comic lauerte auf dem Display. Ich sprach deutlich (Intuition!): Ravensburg …  und plötzlich verschwand das Mikrofonbild und eine Karte erschien und eine Stimme plapperte los, ich solle hier losfahren und dann gleich links abbiegen. (wobei “hier” wirklich hier – also vor meiner Haustüre war! Oho! Google-Maps wähnte mich immer noch ein paar Blöcke weiter weg!) Coooool. Ich lächelte.

Inzwischen habe ich mich mit vielen der Icons, die für Apps stehen, angefreundet. Ich lösche auch nicht mehr ganze Screens, wenn ich mich da nur von einem Icon auf ihm verabschieden möchte. (Kollege S. im Büro hatte mal gesehen wie das geht mit dem drauftippen und draufbleiben und nach unten ziehen wo ein Papierkorb auf das Icon lauert. Er brauchte nur wenige Sekunden um sich an den richtigen Handlungsablauf zu erinnern.). Ich weiß inzwischen auch, wie ich Apps aus dem Menü auf meinen Startbildschirm bekomme; eine tolle Abkürzung für Programm, die ich öfter brauche.

Ich habe inzwischen sogar einige Apps aus dem Netz geladen! Es gibt ja soviele erstaunliche Dinge, die ich mit meinem Smartphone anstellen kann und auch machen will! Das ist nämlich ein wesentliches Ergebnis meiner ersten intimen Begegnung mit einem Smartphone: es macht Spaß und man muss immer wieder neue Sachen ausprobieren! Ok – ich habe einen Geschäftskundentarif bei Vodafon und da ist Festnetztelefon und Vodafontelefon und Internet flat. Also mache ich mir da keine Gedanken um die weiteren Kosten. Also nutze ich die mir gebotenen Möglichkeiten exzessiv. Gerade den Internetzugang. Hach – am Bahnsteig stehen und Twitter lesen und selbst twittern während ich auf den Zug warte. Während der Zufahrt im Internet surfen! Wie konnte ich nur ohne? Oder einfach mal vom Bildschirm ein Bild vom Eiffelturm mit Google Googles fotografieren und mich freuen, dass ich mit einer Draufsicht auf den Eiffelturm in Paris belohnt werde! Oder bei der Suche nach sinnvollen Anwendungen diese lustigen Piktogramme vom großen Computerbildschirm einscannen und die damit verknüpfte App spielend leicht installieren. Oder das Smartphone gen Himmel recken und endlich wissen, wie dieser klitzekleine Stern heißt, der da links von Beteigeuze gerade vom Jupiter freigegeben wurde.

Ja – so ein Smartphone macht Spaß und das Samsung Galaxy S i9000 fördert diesen Spaß ungemein. Inzwischen haben sich selbst eingefleischte iPhone 4-Benutzer sehr lobend über mein Smartphone geäußert. Das macht mich stolz. Ich habe meinem Galaxy dann auch gleich das DU angeboten.

Das soll es erst einmal gewesen sein mit meinen ersten Eindrücken zum Samsung Galaxy S – Smartphone. Ich hoffe, das meine Begeisterung ein wenig rüberkommt, denn ich bin sehr zufrieden und rundum begeistert.

Ich denke mal, dass ich in Bälde noch einen weiteren Bericht zum Galaxy S schreiben werde. Stay tuned …

Vegetarisch für Genießer

Es war mal wieder an der Zeit, ein neues Rezept auszuprobieren und natürlich niederzuschreiben. Auslöser dafür war meine Frau, welche in einem Kochbuch für vegetarische Genüsse ein sehr interessantes Rezept aufgetan hatte: Orientalische Kartoffeln.

Tja – und hier ist nun die – mal wieder – nicht gerade kurz geratene Version des Rezepts: Orientalische Bratkartoffeln in nur 958 Worten. Kürzer ging es aber wirklich kaum. :)

Gestern Nachmittag tat meine DSLR Canon EOS 450D nicht mehr: der Autofokus im manuellen Betrieb verweigerte die Zusammenarbeit. Interessanterweise funktionierte er in den Automatikprogrammen.

Blick vom Bodenseeufer in FN gen Widderstein im Kleinwalsertal (05.11.2010; Klick auf das Bild für eine größere Ansicht.)

Wir waren vorgestern Abend am Bodenseeufer unterwegs. Die Sonne strahlte ihr feinstes Abendlicht und ich fotografierte wie ein Japaner: klick, klick, klick. Dabei entstanden ein paar wirklich schöne Fotos. Ich bediente mich meines Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC und switchte zwischendurch mal auf mein Zoom: das Canon EF 70-300mm 1:4,0-5,6 IS USM Objektiv. Alles funktionierte bestens. Keine Probleme. Fotospaß pur.

Gestern war dann trotz nichtoptimalem Wetter wieder die innere Lüftung angesagt und wir waren im Strandbad Friedrichshafen. Nein – nicht zum baden. Aber in der Nebensaison hat das Bad geöffnet und gibt so den Zutritt ans direkte Bodenseeufer sowie einen Spielplatz frei. Letzteres lockt dann immer Familien an. So auch uns. Ich hatte die Hoffnung auf etwas Sonne noch nicht begraben und daher meinen Kamerarucksack sowie mein Einbein geschnappt.
Kaum im Bad angekommen sah ich wieder das Werk eines Steinstaplers und fand, dass es sich recht hübsch so im bleichen Gegenlicht machen würde. Ich zückte die Kamera im AV-Modus (ich fotografiere fast ausschließlich im AV-Modus) und visierte die Steine mit dem Mittelsensor an …

… und vermisste den kurzen “Piep”, der signalisiert, wenn der Autofokus “eingerastet” ist. Nix. Stattdessen eierte der Autofokus recht irrsinnig umher. Es ratterte ständig. Eher zufallsgesteuert drückte ich ab. (Leider habe ich die Fotos als unbrauchbar entsorgt, so dass ich keine “Beweisfotos” anbringen kann.) Ich machte noch den einen oder anderen Versuch, aber nix fruchtete. Ich tauschte das Tamron gegen das Zoom … auch kein Erfolg. So machte das einfach keinen Spaß. Ich vermutete maximale Probleme, sah mich die Kamera schon einschicken und fügt mich in den restlichen, nun trostlosen Spaziergang.

Daheim stöberte ich im Netz und fand das DSLR-Forum. Und siehe da – die Tipps fruchteten. Vielmehr der letzte. Der besagt nämlich, dass man die Einstellungen der EOS komplett zurücksetzen sollte. Wenn das nicht fruchtet, einfach mal den Akku für mehr als 10min raus und die Kamera ohne Strömlinge schmoren lassen. Bei mir half schon der erste Step. Reset der Settings und …. schwupps tat auch wieder der Autofokus.

Wenn ihr mich fragt: sehr mystisches Verhalten.

Canon EOS 450D SLR-Digitalkamera

Nun freue ich mich wieder auf aus Fotografieren mit meiner Canon EOS 450D . Aber ein Problem habe ich noch: Ich weiß, dass ich die Einstellungen der Kamera angepaßt hatte (Kontrast, Farbe, etc). Ich weiß nicht mehr, was ich wie angepaßt habe. Und daher jetzt meine Frage an euch EOS-Fans:

Mit welchen Einstellungen betreibt ihr eure EOS 450D?

Über ein paar Tipps für einen “Beginner” würde ich mich sehr freuen.

Gerade bin ich zur Tür reingepurzelt: war mit meinen Kids in “Ich – Einfach unverbesserlich” 3D-Kino. Ich habe es nicht bereut. Meine Große auch nicht. Meine Kleine (5) machte eher einen gelangweilten (überforderten) Eindruck. Für sie wären wir wohl besser in “Sammys Abenteuer – Auf der Suche nach der geheimen Passage” gegangen. Die Kurze wurde mit 1:2 Stimmen übertönt. :)

Über den Animationsfilm um den Möchte-Gern-Bösewicht Gru, den Klau des Mondes und 3 knuddelige Waisenkinder muss ich nicht viel Worte verlieren. Der Trailer zeigt einen angemessenen Blick auf den zu erwartenden Film. Im Gegensatz zu vielen eher missglückten Trailer-Film-Beziehungen stimmt hier aber die aufkommende Vorfreude.

“Ich  – einfach unverbesserlich” ist urkomisch und gespickt mit vielen Szenen, die zum Schmunzeln – ja auch zu lautem Lachen – anregen. Insofern wurde ich nicht enttäuscht.

Auf jedenfall gehört die DVD einfach vorbestellt. Auch wenn sie erst für Mai 2011 angekündigt ist. Ich freu mich schon drauf, den Film nochmal anzusehen. :)

Auf Themenmix.de sowie auf anderen Seiten arbeite ich mehr oder weniger gezielt mit Affiliateprogrammen. Ich will gar nicht drum herumreden: ich möchte mit meinen Internetseiten Geld verdienen. Und zwar mehr als nur ein kleines Zubrot oder die so oft beschworene Floskel mit der Abdeckung der Hostingkosten. Das ist Schwachfug: sobald man Textlinks oder Banner auf einer Seite schaltet geschieht dies einzig und allein zum Zwecke des Verdienens. Egal. Jeder darf das natürlich so nennen wie er will. Darum geht es hier nicht.

Ich bediene mich bei meiner Vermarktung der großen Affiliatenetzwerke wie Superclix, Affilinet und Belboon. Weniger intensiv greife ich auf Zanox und Tradedoubler zu. Weniger deshalb, weil mir die Administration beider Portale ziemlich am Arsch vorbei geht. Die ist nämlich grottenschlecht und ich habe keinen bock mich damit herumzuplagen. Außerdem nutzte ich noch Commission Junction für meine Uhrenseiten, die ich ja inzwischen brachgelegt habe.

Das Prinzip aller dieser Portale ist im Grunde genommen das gleiche: Agenturen oder Webshops bieten über diese Portale Webseitenbetreibern die Möglichkeit, Werbung für diese Shops oder andere Websites zu machen und im Gegenzug dafür am Umsatz beteiligt zu werden. Ein faires Spiel mit einer win-win-Situation. Jedenfalls oft. Es gibt überall schwarze Schafe und auch ich durfte schon deren Bekanntschaft machen. Egal. Auch darum geht es hier nicht.

Ich habe also bspw. Banner und Textlinks zu Blumenversendern auf Themenmix eingebaut. Klickt jemand auf diese Banner und kauft daraufhin bei dem jeweiligen Shop einen Strauß Blumen, um ihn vielleicht seiner Angebeteten oder Tante Klara zum Geburtstag zu schicken, so bekomme ich für diesen vermittelten eine kleine Provision. Oder ich schicke jemanden zu einem netten Browsergame der sich dann auch dort artig anmeldet. Auch dafür bekomme ich einen Obolus. Das nennt sich dann Lead! Cool.

Gerade saisonal bedingt veranstaltet auch “mein Blumenhändler” Aktionen und bietet besondere Rabatte oder zusätzliche Gimmicks beim Verkauf an. Diese Aktionen sind oft zeitlich begrenzt, d.h. sie beginnen meinetwegen am 1. des Monats und enden am Monatsende. Diese Aktionen sind mitunter recht verkaufsfördernd, weshalb ich mich nicht verwehre und diese Aktionen mit eigenen Artikeln oder speziellen Werbeplätzen bediene. Der Merchant (Webshopanbieter, in dem Fall der nette Blumenhändler) stellt dafür oft besondere Werbemittel und -links zur Verfügung. So kann er u.a. sehr gut nachvollziehen, welche Werbemittel gut funktioniert haben und welche nicht. Die Erkenntnisse nutzt er dann wiederum dazu, die nächste Aktion besser zu promoten u.s.w.u.s.f.

Dann gehen die Tage ins Land und die Aktion läuft irgendwann aus. Damit werden dann auch die jeweiligen Sonderwerbemittel ungültig. Sie sind aber noch auf meiner Seite aktiv eingebunden. Jeder Klick darauf führt jedoch plötzlich ins Nirvana und wenn der Besucher doch zufällig einen Fuß in den Laden des Blumenhändlers bekommt, habe ich nichts davon. Ein Dilemma. Und jetzt komme ich zum Kern dieses Postings: Diese “kaputten Affiliatelinks” kosten Geld. Meines. Vielleicht hätte der Besucher einen Strauß Blumen gekauft? Dann würde mir die Provision verloren gehen! Außerdem belegt u.U. ein defekter, ungültiger Werbelink einen ansonsten lukrativen Werbeplatz, der – anders genutzt – wiederum Geld hätte bringen können.

Wie aber merke ich nun, dass da irgendwo ein kaputter Affiliatelink ist?

Wenn ich meinen Blumenladen exklusiv bewerben würde, dann merkte ich spätestens mit dem Ausbleiben der Provision das da irgendwas nicht stimmen kann. Aber was, wenn ich viele dieser Links benutze?

Bei Commission Junction konnte ich in meinem Account eine Statistik abrufen, die mir die Anzahl der Klicks lieferte, welche über einen ungültigen Link aufgezeichnet wurden. Das war schonmal eine recht hilfreiche Geste.
Bei Affilinet kann ich die kaputte Links wohl in den Statistiken unter der spannenden Bezeichnung “Zero-€-Klicks” (völlig hirnrissige Bezeichnung übrigens) finden. In der Beschreibung dieser Statistik steht zwar nur, dass da Klicks zu Partnern angezeigt werden, mit denen ich keine Partnerschaft habe, aber vielleicht kommen da auch kaputte Links? (Ich habe da keine. Vielleicht du?)

Kaputte Affiliatelinks per Email

Die absolut beste Lösung für dieses Problem bietet Superclix. Bei Superclix bekomme ich nämlich eine Email zugeschickt sobald ein Klick auf einen Link registriert wurde, der nicht mehr gültig ist. Ich werde informiert, wenn was schief läuft! Klingt wie das Ei des Kolumbus und sollte meiner Meinung nach selbstverständlich sein. Ist es aber nicht, wie meine Erfahrungen zeigen. Denn nur Superclix bedient sich dieses so einfachen Mittels und unterstützt so seine Publisher (also werbende Webseitenbetreiber wie ich z.B.).

Superclix - Beste Information bei ungültigen Affiliatelinks

Und jetzt stellt sich mir die Frage – und die ist der Auslöser für diesen schon wieder viel zu ausschweifenden Post: Warum nutzen die anderen Netzwerke dieses offensichtliche Mittel nicht?

Das Schlimme an dieser Frage ist: mir fällt dazu absolut keine plausible Erklärung ein. Dir?

Ich bin ja ein großer Fan von Douglas Adams. Neulich – ich las bestimmt zum 423. mal alle Bücher von ihm der Reihe nach durch, da stieß ich wieder auf die einmalige Beschreibung Douglas’ über Schafe im Anhalter (“Machts gut und danke für den Fisch”). Diese Worte bringen ich jedes Mal aufs neue zum Wiehern, so dass ich nicht widerstehen kann, die wohl einmaligste Beschreibung des Schaf-Wesens hier zu zitieren:

Aus einer anderen Richtung gelangte zu ihm das Gefühl, ein Schaf zu sein, das von einer fliegenden Untertasse erschreckt wird, aber es war im Grunde nicht zu unterscheiden von dem Gefühl, ein Schaf zu sein, das von irgend etwas anderem erschreckt wird, dem es noch nie begegnet ist, denn Schafe waren Kreaturen, die auf ihrer Reise durchs Leben sehr wenig lernten und verdutzt die Sonne am Morgen aufgehen sahen und über all das grüne Zeug auf den Feldern erstaunt waren.

Überrascht stellte er fest, daß er fühlte, wie das Schaf an dem Morgen über die Sonne verdutzt war, und auch am Morgen davor, und wie es am Tag vor diesem über ein Gehölz verdutzt war. Er konnte immer weiter zurückgehen, aber es wurde langweilig, weil nichts weiter vorkam als Schafe, die über irgendwas verdutzt waren, über das sie auch schon am Tag davor verdutzt gewesen waren.

Herrlich. Ich stelle mir immer vor, wie ein verdutztes Schaf aussieht und … so sehen Schafe, die vor etwas stehen, nunmal wirklich aus. :)

Ein Wasserkocher für fast 40.000€ – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das Hirn würde ich damit nicht belasten – es nimmt unweigerlich Schaden dabei. Aber was auf den ersten Blick so absolut unmöglich erscheint, macht Amazon gerade wirklich: der UNOLD Reiseblitz Wasserkocher kostet im Shop von “die TECHNIK-PROFIS” sensationelle 39.887 EUR. Ein echtes Schnäppchen, sollte man meinen. Zumal Weihnachten je gerade unweit der Haustür lauert. Da kommt so ein günstiger Wasserkocher gerade richtig, nicht wahr? Laut einem Kommentar musste man für diesen Wasserkocher noch bis kürzlich 39.942,92€ hinlegen. Damit hätte man am heutigen Tag eine Preisersparnis von 55€ – ein echter Preisverfall!

Bevor aber irgendjemand merkt, dass ein Wasserkocher nicht unbedingt für ca. 4.000 Äppel und 4.000 Eier zu haben sein muss, möchte ich diesem wunderbaren Werk hier eine Heimstatt geben:

Der 40.000€ - Wasserkocher von Unold

40.000 € für einen Wasserkocher - der Unold Reiseblitz Wasserkocher

Was auf dem Screenshot nicht zu sehen ist, sind die vergleichweise günstigen Versandkosten von 58.95€, die jedoch bei dem stolzen Preis kaum ins Gewicht fallen dürften.

Neugierig geworden stöberte ich in den unendlichen Wasserkocher-Welten des Internets und geriet ins Staunen über die aggressive Presipolitik der Wasserkocher-Konkurrenz. Da gibt es diesen Reiseblitz von Unold unweit des Amazon-Technik-Profi-Shops für läppische 12€! Ich frage mich wie die das machen? Ist der “TECHNIK-PROFIS”-Wasserkocher eine Einzelanfertigung mit brilliantem Inhalt? Leider verschweigt uns das die Produktbeschreibung, welche sehr nüchtern daher kommt und so gar nicht recht zum glänzenden Produkt passen will:

  • Kaffeebereitung / Wasserkocher / Verpackungseinheit: 1
  • Wasserstandsanzeige von außen sichtbar
  • Abgedecktes Heizelement (verhindert Verkalken der Heizschlange)
  • Kontrollleuchte
  • Verriegelbarer Deckel
  • Trockengehschutz
  • Aufsetzbare Signalpfeife
  • Rutschfeste Standfüße
  • Zubehör: 2 Tassen, 2 Löffel, unterteilter
  • Vorratsbehälter: Weiß
  • Leistung 1.000 Watt
  • Füllmenge 0,4 Liter

Was kann bei dieser Beschreibung für einen derartigen Preis gesorgt haben? Ich vermag es nicht zu sagen. Doch beschleicht mich das Gefühl, dass der Teufel das Geld wohl wieder einmal im Detail stecken wird.

Egal: Wer wirklich für eine handfeste Überraschung bei der nächsten Schenkungsgelegenheit sorgen will, der schenkt diesen Wasserkocher und läßt das Preisschild dran. Es hindert einen aber auch kein Mensch, sich dieses Wasserkocher-Highlight selbst unter den Nagel zu reißen. Nur schnell, bevor es jemand merkt. … pssssst.

Der Unold Reiseblitz Wasserkocher hat es mit knapp 40.000€ wirklich in der Hand, das Produkt des Jahres 2010 zu werden! Ich drücke ihm alle Daumen.

Schiller – Lichtblick (12.Oktober.2010)

Ich habe es gesehen: Schiller – Lichtblick! Vorbestellbar.

Am 26. November 2010 ist es wieder soweit: ein neues Schiller-Werk kommt unter die stetig wachsende Heerschar seiner Fans: Lichtblick.

Schiller Lichtblick

Schiller - Lichtblick - Ltd.Ultra Deluxe Edt. inkl. handsigniertem Leinwanddruck 3CD+2DVD exkl. bei Amazon

Lichtblick gibt es wieder in verschiedenen Editionen: So konnte ich bei Amazon heute die auf 1000 Stück limitierte und exklusiv über Amazon vertriebene Ltd. Ultra Deluxe Edition von Lichtblick entdecken und … vorbestellen.

Wer es etwas günstiger mag, “begnügt” sich mit der Lichtblick (Ltd. Super Deluxe Edition). Bereuen wird man dies nicht, denn man bekommt trotzdem 3 CD/DVD für sein Geld.

Zum Inhalt:
LICHTBLICK von Schiller ist eine Audio-CD mit neuen Klängen und zwei DVD´s. Die DVD´s beinhalten das Schiller-Konzert aus der Hamburger O2-World (24.Mai 2010), den rein elektronischen Secret-Gig aus Berlin, sowie einen Kurzfilm mit einem exklusiven Blick hinter die Kulissen von Schiller Live.

Natürlich ist für den wahren Fan die Ultra Deluxe Edition von Lichtblick fast schon ein muss: satte 5 Scheiben warten darauf, entdeckt zu werden. Dazu ein neuer Leinwanddruck, den es erstmalig mit dem Album Atemlos gab. Der macht sich übrigens gut an der heimischen Wand. :)

Es gilt schnell zu sein, denn mit 1000 Stück ist die Limitierung der Leinwand-Edition von Lichtblick (wenn ich das mal so nennen darf) einen Zacken schärfer als bei Atemlos, wo 2000 Stück ausgeliefert wurden. Und diese waren zügig vergriffen. Also – los gehts:

Jetzt Schiller – Lichtblick vorbestellen

Reifenwechsel (7.Oktober.2010)

Wir schreiben den Herbst. Die Zeit, wo es übermütige Schneeflocken schaffen, Herrscharen von Autofahrern verzweifeln zu lassen, naht so langsam. Spätestens wenn die erste Schneeflocke auf der Straße liegen bleibt, beherrscht ein Wort die Szenerie der automibilisierten Welt: Reifenwechsel.

Dann geht der Run auf die Werkstätten wieder los und die Termine der kurzzeitigen Motoren-Götter werden eng. Es eilt, denn schon bald kann aus einer Schneeflocke ein Schneeteppich werden. Oder ein Schneeball. Das kann man nie so genau vorhersagen. Selbst Meteorologen schaffen das nicht immer zuverlässig. Der Winter ist ein ganz merkwürdiger Gesell. Besonders der junge Winter. Ein Winter im Kleinstkindalter. Trotzdem schafft es bereits dieser kleine Winter, beim Üben die Welt in Unruhe zu versetzen und seinen Einfluß auf Autoreifen auszudehnen. Weiterlesen »

Sprüche zum Nachdenken (23.September.2010)

Ich habe kürzlich eine neue Seite eingestellt: “Sprüche zum Nachdenken“. Passt ja ganz gut zu den vielen anderen Sprüchen. :)

Dies nur eine kleine Randnotiz.