Affiliate-Links – Wege ins digitale Nirwana

Auf themenmix.de sowie auf anderen Seiten arbeite ich mehr oder weniger gezielt mit Affiliateprogrammen. Ich will gar nicht drum herumreden: ich möchte mit meinen Internetseiten Geld verdienen. Und zwar mehr als nur ein kleines Zubrot oder die so oft beschworene Floskel mit der Abdeckung der Hostingkosten. Das ist Schwachfug: sobald man Textlinks oder Banner auf einer Seite schaltet geschieht dies einzig und allein zum Zwecke des Verdienens. Egal. Jeder darf das natürlich so nennen wie er will. Darum geht es hier nicht.

Ich bediene mich bei meiner Vermarktung der großen Affiliatenetzwerke wie Superclix, Affilinet und Belboon. Weniger intensiv greife ich auf Zanox und Tradedoubler zu. Weniger deshalb, weil mir die Administration beider Portale ziemlich am Arsch vorbei geht. Die ist nämlich grottenschlecht und ich habe keinen bock mich damit herumzuplagen. Außerdem nutzte ich noch Commission Junction für meine Uhrenseiten, die ich ja inzwischen brachgelegt habe.

Das Prinzip aller dieser Portale ist im Grunde genommen das gleiche: Agenturen oder Webshops bieten über diese Portale Webseitenbetreibern die Möglichkeit, Werbung für diese Shops oder andere Websites zu machen und im Gegenzug dafür am Umsatz beteiligt zu werden. Ein faires Spiel mit einer win-win-Situation. Jedenfalls oft. Es gibt überall schwarze Schafe und auch ich durfte schon deren Bekanntschaft machen. Egal. Auch darum geht es hier nicht.

Ich habe also bspw. Banner und Textlinks zu Blumenversendern auf Themenmix eingebaut. Klickt jemand auf diese Banner und kauft daraufhin bei dem jeweiligen Shop einen Strauß Blumen, um ihn vielleicht seiner Angebeteten oder Tante Klara zum Geburtstag zu schicken, so bekomme ich für diesen vermittelten eine kleine Provision. Oder ich schicke jemanden zu einem netten Browsergame der sich dann auch dort artig anmeldet. Auch dafür bekomme ich einen Obolus. Das nennt sich dann Lead! Cool.

Gerade saisonal bedingt veranstaltet auch „mein Blumenhändler“ Aktionen und bietet besondere Rabatte oder zusätzliche Gimmicks beim Verkauf an. Diese Aktionen sind oft zeitlich begrenzt, d.h. sie beginnen meinetwegen am 1. des Monats und enden am Monatsende. Diese Aktionen sind mitunter recht verkaufsfördernd, weshalb ich mich nicht verwehre und diese Aktionen mit eigenen Artikeln oder speziellen Werbeplätzen bediene. Der Merchant (Webshopanbieter, in dem Fall der nette Blumenhändler) stellt dafür oft besondere Werbemittel und -links zur Verfügung. So kann er u.a. sehr gut nachvollziehen, welche Werbemittel gut funktioniert haben und welche nicht. Die Erkenntnisse nutzt er dann wiederum dazu, die nächste Aktion besser zu promoten u.s.w.u.s.f.

Dann gehen die Tage ins Land und die Aktion läuft irgendwann aus. Damit werden dann auch die jeweiligen Sonderwerbemittel ungültig. Sie sind aber noch auf meiner Seite aktiv eingebunden. Jeder Klick darauf führt jedoch plötzlich ins Nirvana und wenn der Besucher doch zufällig einen Fuß in den Laden des Blumenhändlers bekommt, habe ich nichts davon. Ein Dilemma. Und jetzt komme ich zum Kern dieses Postings: Diese „kaputten Affiliatelinks“ kosten Geld. Meines. Vielleicht hätte der Besucher einen Strauß Blumen gekauft? Dann würde mir die Provision verloren gehen! Außerdem belegt u.U. ein defekter, ungültiger Werbelink einen ansonsten lukrativen Werbeplatz, der – anders genutzt – wiederum Geld hätte bringen können.

Wie aber merke ich nun, dass da irgendwo ein kaputter Affiliatelink ist?

Wenn ich meinen Blumenladen exklusiv bewerben würde, dann merkte ich spätestens mit dem Ausbleiben der Provision das da irgendwas nicht stimmen kann. Aber was, wenn ich viele dieser Links benutze?

Bei Commission Junction konnte ich in meinem Account eine Statistik abrufen, die mir die Anzahl der Klicks lieferte, welche über einen ungültigen Link aufgezeichnet wurden. Das war schonmal eine recht hilfreiche Geste.
Bei Affilinet kann ich die kaputte Links wohl in den Statistiken unter der spannenden Bezeichnung „Zero-€-Klicks“ (völlig hirnrissige Bezeichnung übrigens) finden. In der Beschreibung dieser Statistik steht zwar nur, dass da Klicks zu Partnern angezeigt werden, mit denen ich keine Partnerschaft habe, aber vielleicht kommen da auch kaputte Links? (Ich habe da keine. Vielleicht du?)

Kaputte Affiliatelinks per Email

Die absolut beste Lösung für dieses Problem bietet Superclix. Bei Superclix bekomme ich nämlich eine Email zugeschickt sobald ein Klick auf einen Link registriert wurde, der nicht mehr gültig ist. Ich werde informiert, wenn was schief läuft! Klingt wie das Ei des Kolumbus und sollte meiner Meinung nach selbstverständlich sein. Ist es aber nicht, wie meine Erfahrungen zeigen. Denn nur Superclix bedient sich dieses so einfachen Mittels und unterstützt so seine Publisher (also werbende Webseitenbetreiber wie ich z.B.).

Superclix - Beste Information bei ungültigen Affiliatelinks

Und jetzt stellt sich mir die Frage – und die ist der Auslöser für diesen schon wieder viel zu ausschweifenden Post: Warum nutzen die anderen Netzwerke dieses offensichtliche Mittel nicht?

Das Schlimme an dieser Frage ist: mir fällt dazu absolut keine plausible Erklärung ein. Dir?

2 Antworten

  1. Webdesign 24 sagt:

    Da hast du ein schönes Thema angeschnitten. Die E-Mail Benachritigung ist ja schon Luxus, wäre aber wohl für alle Portale relativ einfach umzusetzten. Wäre wirklich schön, das wäre so. Aber was ich überhaupt nicht begreiffe, warum werden solche Links nicht einfach weitergeleitet auf eine andere, aktuelle Landingpage. Das ist ja kein Problem, solange das Partnerprogramm weiterbetrieben wird und nur die Aktion endet. Macht echt keinen Sinn, das Links ins leer laufen zu lassen. Vorallem verlieren ja auch die Affiliate Portale Geld. Da würde man meinen, Sie möchten ja auch Geld verdienen.

    • Themenmixer sagt:

      Vielen Dank für deine Antwort.
      Stimmt auch wieder … eine einfach Umleitung – meinetwegen auf die Startseite des Merchant – wäre eine alternative. Statt dessen landet man beim Netzwerk (z.B. affilinet) … Da hat jemand eindeutig nicht nachgedacht.

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