Die Superclix-Glaskugel: Wo sind die 700 Partnerprogramme

Letzte Woche war’s, da flatterte wieder ein Newsletter von Superclix ins Haus. Der Newsletter hatte ein recht provokantes Subject „Wo sind die 700 Partnerprogramme“, was dazu führte, dass ich mir den Text mal genauer durchlas (gut gemacht, Superclix. Das schaffen nicht viele Newsletter!). Es ging darum, dass man als Affiliate bei Superclix aus 700 Partnerprogrammen wählen kann, diese 700 aber nie in ihrer Gesamtheit zu Gesicht bekommt. Ich war ob der Menge ziemlich erstaunt, denn – auch wenn ich in den letzten Jahren das eine oder andere Partnerprogramm unter den Fittichen von Superclix beworben hatte, finde ich doch recht selten ein zu meinem Content passendes Programm. Das letzte, leidlich erfolgreiche Partnerprogramm schloß bei Superclix vor ein paar Monaten die Pforten. Seit dem dümpeln meine Statistiken im kargen Underground angezeigter Diagramme.


SuperClix - das Partner-Programm-Netzwerk
Beim Lesen des Newsletters dachte ich daran, ob denn wohl unter den „unsichtbaren“ Partnerprogrammen vielleicht nicht doch wieder ein lohnendes Affiliateprogramm für mich schlummert. Aber woher weiß ich denn als kleiner Affiliate-Hanswurst, welche Möglichkeiten da vergraben liegen?

Als hätte Superclix genau diese Frage vorauserahnt, stand die Beantwortung tatsächlich ein paar Zeilen tiefer. Ich darf zitieren:

„…oder bei „privaten“ Partnerprogrammen nur auf Einladung nutzbar. Die Einladungen dazu erhalten Sie automatisch nur vom Support, der Ihren bisherigen Traffic auswertet und Sie dann persönlich anschreibt und den Link mitsendet …“

Ich grübelte darüber ein wenig. Und dann schossen mir die Fragezeichen nur so aus dem Kopf.
Angenommen, ich melde mich bei Superclix als Affiliateplattform an und stöbere so ein wenig durch die Programme. Das eine oder andere interessante Programm teste ich während der kommenden Monate auf unterschiedlichen Webseiten von mir. So ganz zünden tut das alles aber nicht, was verschiedene Gründe haben kann, die von „ich bin einfach zu blöd dafür“, über „passt halt nicht ganz optimal zu meinen Texten“ bis hin zu „miese Werbemittel verleiten nun mal nicht zum klicken und kaufen“ reichen.

Daraus besteht nun der „Traffic, welcher vom Superclix-Support ausgewertet wird.“. Steht ja im Newsletter. Aus den vermutlich miesen Conversion-/Klick-/View-Werten meiner Seiten lässt sich aber überhaupt gar nicht herausbekommen, ob ich nicht noch eine andere Seite habe, zu der vielleicht ein passendes und (für beide Seiten) lukratives PArtnerprogramm im Portfolio lauert. Wenige Klicks und erfahrungsgemäß noch viel weniger Sales oder Leads eines Accounts locken sicher keinen Supporter hinter dem Ofen hervor. „Bei dem da geht nix.“

Oder aber ich bewerbe ein Programm auf einer meiner Seiten, welches vergleichsweise zum Rest meiner Bemühungen floriert. Aus wenigen Clicks mache ich einiges an Umsatz. Das gelingt mir, weil das Partnerprogramm 100%ig zu meiner Seite passt. Hier könnte aufgrund einer Conversionrate von 10-15% vielleicht jemand aufmerksam werden. Der Supporter geht in „Hab acht“-Stellung, schaut was da so gut läuft, sieht das es eben wunderbar passt und schläft weiter. (nein – das glaube ich nicht wirklich. 🙂 Das mit dem Schlafen!) Aufgrund dieses einen gut gehenden Projekts ist der Supporter bei Superclix aber nicht in der Lager zu beurteilen, ob ich nicht noch andere Seiten habe, die für ihn verborgene Märkte sind.

Genauso wenig wie ich als kleines Affiliate-Licht die Chance habe, dass jemand von Superclix auf mich zu kommt und mir das eine oder andere Programm anbietet, genauso wenig kann der beurteilende Supporter erahnen, was ich sonst noch so treibe, und kann mir daher auch nichts vermitteln. Eine unfruchtbare Patt-Situation, die dadurch erschwert wird, dass auf der Superclix-Seite nirgends zu sehen und zu lesen ist, dass die Partnerprogrammsuchmaschine nicht alle möglichen Partnerprogramme ausspuckt. Zumindest hier wäre es doch zumutbar, dem interessierten Webseitenbetreiber die Möglichkeit einer gezielten Nachfrage beim Superclix-Support anzubieten. Oder sehe ich das falsch? Bis zu dem Newsletter hätte ich nie geahnt, dass ich über die Suche nicht alle Affiliateprogramme zur Auswahl bekomme. Nicht mal im Traum hätte ich daran gedacht. Warum diese Geheimniskrämerei?

Man möge mich nicht falsch verstehen: ich finde Superclix toll. Die Programm-Auswahl ist mit dem Wegfall des einen Programms für mich nur eher unergiebig. Ich habe momentan keine Seiten, die ich mit den Programmen bei Superclix monetarisieren kann. Das finde ich wirklich schade. Wenn Superclix mal einiges zum Thema Schnellkochtöpfe, Kochen und Kochzubehör anbieten würde (was funktioniert, muss ich dazu sagen!), dann würde ich vermutlich mit einigem Enthusiasmus anfangen zu experimentieren. Doch leider ist der „öffentliche Suchbereich“ zum Thema Kochen mit 2 unbekannten Shops absolut unattraktiv für mich. Zumal eines der beiden Programme auch noch ein Browserspiel ist, was so gar nicht meine Zielgruppe abdeckt.

Tja … jetzt habe ich wieder genug gemeckert. Um nochmal auf den Titel dieses Postings zurückzukommen: Ich frage mich nach der Lektüre es Newsletters, ob die Supporter da so eine Art „Glaskugel“ haben, welche sie bei der Beurteilung der Affiliates und der Auswahl der potentiellen Partner für die „geheimen Partnerprogramme von Superclix“ zu Rate ziehen. Wenn ja – dann will ich auch so ein Ding haben. Vielleicht klappt dann auch bei mir mit dem Geldverdienen im Affiliatebereich. Möglicherweise gibt es also diese Glaskugel zu kaufen und – ich wage es ja kaum auszuschreiben – vielleicht gibt dafür ein „geheimes Partnerprogramm“ auf Sales-Basis?

Hier geht’s direkt zu Superclix … Wenn du eine Webseite mit einem speziellen Thema hast und du mit den Gedanken spielst, damit ein wenig Geld zu verdienen, dann lege dir einen Account bei Superclix zu und stöbere in deren Programmauswahl. Vielleicht ist ja was für dich mit dabei und wenn nicht … frage mal direkt beim Support. Einfach so ins Blaue … so wie ich das machen werde. Jetzt, wo ich weiß, dass da mehr ist, als der äußere Schein anbietet.


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1 Antwort

  1. Michael sagt:

    Wie schon auf Google+ erwähnt, sehr guter Beitrag! Danke hierfür.

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