Aus dem Stand

Der neue Vorstand gab gleich einen Einstand und erbat sich Beistand für die anstehenden Aufgaben. Er stellte alles auf den Prüfstand und appellierte an jeden Berufsstand: die Firma sei im Rückstand und er wollte nicht gleich wieder einen Ausstand geben. Nicht in dem Zustand!

Nachdem die Belegschaft geschlossen hinter ihm stand, zauberte spontan er mit Anstand aus dem Handstand einen Kopfstand, der ihm gut stand. Was ihm noch bevorstand: das Gleiche auf einem Hochstand! Die Firma bestand darauf. Ob er es ihnen zugestand?

Heut morgen noch war er mit seinem Rechtsbeistand geladen in den Zeugenstand, wo er dem Richterstand standhaft gestand: Er sei nicht Schuld an seinem Ehestand und sei bei vollem Verstand. Er wußte nicht wie alles entstand und zweifle an seiner Ehe Bestand. Dabei sehnte er sich nur nach einem Strand.
So stand es um ihn. Es war ein schwerer Stand. Doch er bestand und weil es ihm freistand zu gehen, ging er an den Currywurststand gleich neben dem Getränkestand und dem Schießstand.

Da stand er nun mit dem gewissen Abstand und wußte was ihm zustand: der Posten als Vorstand. Er traf im Leitstand auf wenig Widerstand und so stand er da wo er nun stand. Ein Grundzustand; doch kein Stillstand. Er war auf dem neuesten Stand und er gestand sich ein, dass das was da entstand, entsprang nur seinem anständigen Verstand. Der neue Messestand, der feststand, würde für einen Fortbestand sorgen und für einen guten Kontostand. Von seinem Standpunkt aus sah er den Spielstand: ein guter Zählerstand im Kassenbestand ist im Mittelstand der Garant für einen festen Stand. Sofern man sich nicht selbst im Weg und auch jede Frau ihren Mann stand.

„Bleibt standhaft!“

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